Ahnenforschung Familie NergerEin Informationsportal über die Familie Nerger aus Mecklenburg

Familie Nerger... mit Ursprung in Mecklenburg

Gemeint ist die Familie Nerger in Abstammung von Hans Kasper Nerger zu Malchin, geb. um 1708.
Unsere Linie dieser weit verzweigten Familie verläuft über Juliane Sophie Nerger (geb. Nerger) und ihren Sohn Dr. phil Karl-Friedrich Nerger (Gymnasialoberlehrer der Großen Stadtschule in Rostock)
sowie ihren Enkel Karl-August Nerger (Konteradmiral a.D., *25.2.1875 Rostock, †12.1.1947 Sachsenhausen),
bis hin zu uns: Axel Nerger (Osnabrück) und Uwe Nerger (Hasbergen bei Osnabrück).


(Kirchenbuch & Standesamteinträge aus: Parchim/Malchim/Tessin/Schwerin/Rostock in Mecklenburg)

 

Kurzbiografie Karl-August Nerger [aus der freien Enzyklopädie WIKIPEDIA]:

Karl-August Nerger war der Sohn von Karl Friedrich Nerger (* 1841; † 1913) und dessen Frau Klara Nerger geb. Hagemeister. Er trat 1893 in die kaiserliche Marine als Seekadett ein, war 1900 als Oberleutnant zur See auf dem Kanonenboot SMS Iltis und in China während des Boxeraufstands an der „Niederkämpfung der Takuforts“ beteiligt. 1914 wurde er Kommandant des zwischen 1906 und 1907 gebauten Kleinen Kreuzers SMS Stettin, nahm mit dem Kreuzer 1914 an der Seeschlacht vor Helgoland teil.

1916 bis 1918 Kommandant des Hilfskreuzers SMS Wolf, der 451 Tage gänzlich auf sich allein gestellt im Atlantik, Indischen Ozean und Pazifik erfolgreich Handelskrieg führte. Dabei wurden feindliche Schiffe mittels des bordeigenen Wasserflugzeugs „Wölfchen“ ausgemacht, aufgebracht und die Besatzungen als Gefangene sowie Kohle und Lebensmittel zur Ergänzung der Vorräte an Bord genommen. Nerger versenkte 35 Handels- und 2 Kriegsschiffe mit insgesamt 110.000 BRT. Im Februar 1918 durchbrach die Wolf unentdeckt erneut die britische Blockade und kehrte in den Heimathafen Kiel zurück.

Für seine Leistung erhielt Nerger im Februar 1918 den Pour le Mérite. Danach wurde er Befehlshaber der Vorpostenboote in der Nordsee.

1919 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Medizin der Universität Rostock verliehen, und er wurde zum Ehrenbürger der Hansestadt Rostock ernannt, ein Jahr später erreichte er den „Beamtenstatus“ als Mitarbeiter der Siemens-Schuckert-Werke. Ab 1929 war er Mitglied des Direktoriums der Siemens-Schuckertwerke, Berlin (Berlin-Siemensstadt) und wohnte in Potsdam-Geltow am Franzensberg, mit Blick auf den Schwielower See.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er am 15. August 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht als „Angehöriger der Abwehr“ (Verhaftungsgrund laut Lagerprotokoll) verhaftet und im Speziallager Nr. 7, das die Sowjets auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenhausen (Oranienburg) eingerichtet hatten, interniert, wo er im Januar 1947 starb.

Verheiratet war Karl-August Nerger mit der elf Jahre jüngeren Marie Annine Katharine Friedrichsen (* 1886; † 1945), mit der er drei Söhne und zwei Töchter hatte. Seine Frau starb vier Wochen nach seiner Verhaftung.

 

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